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Themenkarte: Druck und Papier in Deutschland

 

Die Druckkunst hat sich im Laufe der Geschichte spürbar verändert. Während im Jahr 1492 nur in drei deutschen Städten überhaupt Druckereien existierten, änderte sich dies vor allem in der Zeit der Industrialisierung ungemein.

 

Ende des 20. Jahrhunderts war die große Zeit der Druckereien. Um die Jahrhundertwende entwickelte sich die Druckkunst zum Massenprodukt für die, dank der Industrialisierung, stetig steigendenden Mittelschicht, welche Zeitungen, Bücher, Postkarten oder individuelle Druckaufträge nachfragte.

 

Erst mit der Durchsetzung des Heimcomputers und der Möglichkeit kleinere Druckaufträge in den eigenen vier Wänden zu erledigen, änderte sich dies. So verschwanden viele Druckereien nach und nach, bzw. wurden durch Online-Druckereien ersetzt.

 

Wer jedoch selber einmal die Geschichte von Druck und Druckereien erleben möchte, kann sich an dieser Druckerkarte orientieren. Denn über ganz Deutschland verteilt findet der Interessent spannende Museen, ausgewählte Vereine und auch einige Show-Druckereien, wo der direkte und laufende Betrieb genau angesehen werden kann.

 

HQ_Druckerkarte

Druck hat in Sachsen eine lange Tradition 

 

Das Bundesland Sachsen weiß durch seine große kulturelle Geschichte zu begeistern. Hier finden sich auf engstem Raum eine Vielzahl lohnenswerter Locations, wenn man sich über die verschiedenen historischen und aktuellen Entwicklungen im Bereich der Druckerei und Druckkunst informieren möchte.

 

Druckerland Deutschland: Historie und Gegenwart in Museen erleben

Unsere Museen sind zu recht weltberühmt. Die große Vielzahl und die Qualität der verschiedensten Museen überzeugt Besucher immer wieder. Vor allem im Bereich des Drucks und der Druckkunst finden sich in Deutschland alleine 30 große Museen, von den vielen kleinen und Kleinstmuseen einmal abgesehen.

 

So findet sich zum Beispiel in Deutschlands Norden, in Hamburg, das Museum der Arbeit (1), welches sowohl die unterschiedlichsten Handwerke beleuchtet, als auch eine eigene und gut sortierte Abteilung für den Bereich des Drucks aufweisen kann. Dort, in Hamburg, findet sich darüber hinaus auch ein gemeinnütziger Verein, der sich mit der Druckkunst und dem Buchdruck differenziert auseinander setzt: Die Gesellschaft zur Förderung der zeitgenössischen Buchdruckkunst (31) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Klassiker und Neuerscheinungen im Bereich der Buchdruckkunst zu sammeln und als Handbibliothek zur Verfügung zu stellen. Ebenfalls in der Hansestadt ansässig ist die alte Druckerei Ottensen (32), die in den Räumlichkeiten der alten und noch klassisch eingerichteten Druckerei regelmäßig verschiedene Lesungen, Konzerte und weitere Events veranstaltet. Nicht nur für Fans und Freunde des Drucks sind diese Ereignisse stets einen Besuch wert.

 

Bleibt man im hohen Norden und stattet den Bundesländern Niedersachsen und Bremen einen Besuch ab, findet man dort unter anderem das Druckereimuseum Sandkrug (3), welches vor allem über die berühmten Oldenburger Druckereien und ihre Geschichte zu informieren weiß. Dies wird eingebettet in ein altes Bauernhaus, welches Raum für die verschiedensten Druckwerkzeuge bietet.

 

Hannover hingegen lockt mit dem Buchdruck-Museum (5), welches sich beinahe ausschließlich mit der Kunst des Buchdrucks befasst und eine große Sammlung der verschiedensten Werkzeuge, aber auch Druckwerke der unterschiedlichen Kulturepochen ausstellt. Ein ganz besonderes Erlebnis für Kinder, aber auch für Erwachsene, bietet die Papier-Erlebniswelt in Dörpen (16). Hier lernen kleine und große Kinder, wie die verschiedensten Papiersorten hergestellt wurden und können sich selber an den unterschiedlichsten Drucktechniken versuchen. Ein echtes Highlight bei einem Besuch in dieser Region.

Der lebendige Osten Deutschlands - ein Paradies für Freunde der Druckkunst

Wendet man sich nun den neuen Bundesländern und natürlich auch unserer Bundeshauptstadt zu, wird man feststellen, dass sich vor allem in Sachsen die interessantesten Museen rund um den Druck und die Druckkunst befinden.

 

Doch auch in Mecklenburg-Vorpommern kann man fündig werden. Die historische Buchdruckerei in Krakow am See (10) bietet Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, sich einmal in einer echten, historischen Druckerei umzusehen und dort auch die verschiedensten Drucktechniken nicht nur gezeigt zu bekommen, sondern diese auch selber ausprobieren zu können. Ein echtes Highlight sind dabei die Workshops im Bereich Papierherstellung, Bleisatz und Buchdruck, beziehungsweise Buchbinderei.

 

Berlin hingegen bietet dem Interessierten im Bereich der Druckkunst auf engstem Raum einige ansprechende Möglichkeiten. So bietet das Deutsche Technikmuseum (13) in Kreuzberg eine große Fläche für die Ausstellungen im Bereich der Drucktechnik und deren langer Geschichte. Informativ und anschaulich wird hier die Historie der Druckkunst anhand verschiedenster Exponate erklärt und aufgezeigt.

 

In direkter Nähe liegt auch das Buchstabenmuseum (24). Dieses Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, die verschiedensten Buchstaben in Form typographischer Exponate zu sammeln, aufzubereiten und auszustellen. Dabei finden sich hier Stücke aus den unterschiedlichsten Epochen und Kulturkreisen, so dass sich der Besuch hier vor allem für Interessierte als äußerst spannend und unterhaltsam herausstellt.

 

Selbstverständlich findet sich in der Hauptstadt auch eine der größten Druckereien Deutschlands. Die Bundesdruckerei (28), welche bereits seit mehr als 250 Jahren in Berlin im staatlichen Auftrag druckt, kann zwar nur bedingt besichtigt werden, darf bei einer Aufzählung der Druckkunst jedoch in keinem Fall fehlen. Das traditionsreiche Unternehmen widmet sich inzwischen verstärkt aktuellen und modernen Lösungen im Bereich der Identitätsdokumente.

 

Um beim Thema Aktualität und Veränderung im Bereich der Druckkunst zu bleiben ist Fachleuten auch ein Besuch der B2B-Fachkonferenz Inside-3D-Printing (35) in Berlin stets anzuraten. Die jährlich im Frühjahr stattfindende Veranstaltung bietet einen idealen Ausblick auf die Zukunft des modernen Drucks und beschäftigt sich, wie der Name bereits sagt, ausschließlich mit dem neuartigen 3D-Druckverfahren und dessen Möglichkeiten. Wer zum jeweiligen Messetermin in Berlin weilt, sollte dies für einen Besuch auf dieser Messe nutzen.

 

Das Bundesland Sachsen weiß durch seine große kulturelle Geschichte zu begeistern. Hier finden sich auf engstem Raum eine Vielzahl lohnenswerter Locations, wenn man sich über die verschiedenen historischen und aktuellen Entwicklungen im Bereich der Druckerei und Druckkunst informieren möchte.

 

In Wolkenstein bietet zum Beispiel die Druckerei Schütze (22), welche bereits seit 1890 kontinuierlich als Druckerei in Betrieb ist, den Besuchern auf Anfrage gerne einen Einblick in die Arbeit einer noch immer traditionellen aber gleichzeitig fortschrittlichen Druckerei. Möchte man sich vor allem damit beschäftigen, worauf gedruckt wird, sollte ein Besuch im Papiermuseum Fockendorf (19) angedacht werden. In der historischen Papierfachschule wird anhand verschiedener Exponate, aber auch in Workshops für Groß und Klein, die Papierherstellung und ihre Geschichte lebendig beleuchtet. Dank der voll funktionsfähigen Maschinen können Besucher hier erleben, wie in früheren Zeiten hochwertiges Papier hergestellt wurde.

 

Ebenfalls mit der Papierherstellung beschäftigt sich das Technische Museum Papiermühle (14) in Niederzwönitz. Hier können die Besucher die älteste noch funktionsfähige Papiermühle Deutschlands besuchen. Diese Papiermühle wurde im Jahr 1568 erstmals erwähnt, und kann somit auf eine lange Geschichte zurückblicken. Dank liebevoller Restauration bietet sich noch immer die Möglichkeit diese Papiermühle in Betrieb zu besichtigen. Anschauliche Informationen rund um die Papierherstellung komplettieren den Besuch.

 

In Naunhof befindet sich das Museum für historische Bürotechnik (6), welches selbstverständlich auch den Bereich des Drucks umfasst. Hierbei können die ersten Druckmöglichkeiten für Heimanwender ebenso bestaunt werden, wie die ersten Druckergebnisse mit diesen Maschinen.

 

Inmitten der Buch- und Verlagsstadt Leipzig findet sich das Museum für Druckkunst (2). Dieses, als lebendige Show-Druckerei gestaltete Museum, bringt den Besuchern anhand noch immer funktionierender Exponate die Druckkunst näher. Angestellte Buchdrucker, Schriftgießer und Schriftsetzer geben den Besuchern dabei Einblick in die Druckkunst und erklären gerne die Details der einzelnen Druckvorgänge. So wird ein Museumsbesuch zu einem lebendigen und spannenden Erlebnis für alle Altersklassen.

 

In Zschopau befindet sich das Buchdruck-Museum (23), welches Besuchern die Möglichkeit bietet, sowohl eine Setzerei und Gießerei, als auch eine Druckerei nach historischem Vorbild genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei können die Besucher nicht nur die Maschinen und Werkzeuge betrachten, sondern auch Muster und Exponate der damit möglichen Druckbilder.

 

Als Abschluss lohnt sich noch stets ein Besuch im Buchmuseum der SLUB Dresden (25). In diesem Museum können exklusive Druck-Exponate betrachtet werden, wie originale Handschriften, Wiegendrucke oder auch Autographen verschiedenster Persönlichkeiten. Um die neuen Bundesländer nun zu verlassen, bietet sich ein Besuch oder eine Übernachtung im Hotel zur Alten Druckerei (39) in Thüringen an. Das modern und hell eingerichtete Hotel befindet sich dabei in den Räumlichkeiten der alten Druckerei und bietet immer wieder kleinere Anspielungen auf die Geschichte des Hauses. Für Freunde des Drucks ist das Hotel in jedem Fall einen Besuch wert.

Im Westen viel Neues - Druckkunst im Überblick

Doch auch Deutschlands Westen bietet eine lebendige Druckgeschichte für seine Besucher. So findet sich in Nordrhein-Westfalen unter anderem das Papiermuseum Düren (15), welches in verschiedensten Exponaten die Geschichte der Papierherstellung im Laufe der Zeit näher bringen kann. Das liebevoll gestaltete Museum überzeugt dabei vor allem durch den hohen Informationsgehalt und die spannenden und lehrreichen Führungen.

 

Wer die historische Papierproduktion selber in Augenschein nehmen möchte, sollte die Papiermühle Plöger (21) besuchen. Diese bietet auf liebevoll restaurierten Maschinen einen Einblick in die lebendige und noch immer funktionale Papierproduktion um 1900. Ebenfalls mit der Papierproduktion beschäftigt sich das LVR-Industriemuseum Bergisch Gladbach (22). Dieses ist vor allem für Besuche mit Kindern besonders geeignet, bietet es doch einen passenden Themenspielplatz und viele Aktionen rund um die Papierproduktion, bei welcher die jungen Besucher direkt eingebunden werden.

 

Vor allem die Ergebnisse der Druckkunst finden sich im Bibelmuseum der Universität Münster (26). Dieses Museum beschäftigt sich mit der Kunst des Bibeldrucks, angefangen bei den ersten handschriftlichen Kopien bis zu den Bibeln der heutigen Zeit. Die große Bandbreite der Exponate sorgt hier für eine spannende Reise durch die Geschichte der Druckkunst anhand des meistverkauften Buches der Welt.

 

Aktuelle Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen in historischen Druckereigebäuden lassen sich auch in Nordrhein-Westfalen einfach finden: So bietet sowohl das Begegnungszentrum Druckerei in Bad Oyenhausen (33), als auch die Alte Druckerei in Herne (34) ein vielfältiges und spannendes Kultur- und Unterhaltungsprogramm in den historisch gewachsenen Gebäuden alter Druckereien.

 

In der Landeshauptstadt Düsseldorf findet darüber hinaus die jährliche Druckmesse Drupa (37) statt. Hier werden jeweils im Frühsommer die aktuellen Trends der Branche und natürlich auch die aktuellen technischen Entwicklungen vorgestellt. Es lohnt sich praktisch immer ein Besuch, wenn man nicht nur die historischen, sondern auch die aktuellen Entwicklungen des Druckbereichs im Blick behalten möchte.

 

In Hessen residiert derweil unter anderem der Verein deutscher Druckingenieure (30), welcher sich mit den verschiedensten Bereichen der Drucktechnik beschäftigt. Hierbei versucht der Verein historische Drucktechniken zu bewahren ohne auf die Neuerungen moderner Technik und die Förderung der Wissenschaft verzichten zu wollen - ein Spagat der äußerst gut gelingt.

 

Ebenfalls in Hessen findet die jährliche Frankfurter Buchmesse (36) statt. Die größte Buchmesse Deutschlands überzeugt dabei durch die enorme Vielfalt an Druckerzeugnissen, hat jedoch vor allem das Buch und nicht unbedingt dessen Herstellung zum Thema. Wer sich einmal in einer echten Druckerei gastronomisch verwöhnen lassen möchte, kann dies im Restaurant & Biergarten Druckhaus am Main (38) genießen. Frische und vor allem saisonale Speisen überzeugen hierbei ebenso wie die angenehme Atmosphäre in der ehemaligen Druckerei und sind für einen Besuch wärmstens zu empfehlen.

 

Bei einem Besuch in Rheinland-Pfalz sollte man vor allem einen Besuch im Gutenberg-Museum in Mainz (7) einplanen. Dieses Museum mit seinen wunderschönen Gebäuden lädt zu einer Tour durch die Geschichte des Buchdrucks ein und zeigt den Besuchern anhand verschiedenster, gut restaurierter Exponate einen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Drucktechnik und deren historischer Entwicklung. Schätze des Museums sind unter anderen zwei gut erhaltenen Gutenberg-Bibeln, welche vor Ort zu bestaunen sind.

 

Mit der Geschichte und der Praxis der Papierherstellung beschäftigt sich sowohl das Papiermuseum Gleisweiler (20), als auch die Papiermühle Homburg (18). In beiden Häusern lassen sich die verschiedensten Schritte der Papierherstellung nicht nur anhand trockener Exponate, sondern auch in lebendigen Workshops zum Anfassen erleben. So werden Besuche für Kinder und Jugendliche spannend gestaltet und auch Erwachsene machen hier gerne mit, da die Geschichte so lebendig wird.

 

Die Stadt Wolfstein bietet in ihrem Druckereimuseum (8) einen Einblick in die Druckkunst des 18. und 19. Jahrhunderts und präsentiert unter anderem historische Druckmaschinen aus den verschiedensten Druckereien dieses Zeitalters. Das Deutsche Zeitungsmuseum in Wadgassen (9) zeigt auf über 500 Quadratmetern die unterschiedlichsten Exponate rund um die Entwicklung und den Druck der Zeitungen. Dank der guten thematischen Aufteilung und der großen Anzahl der Exponate kann man in diesem Museum viel Zeit verbringen.

Druck & Papier: Das hat Deutschlands Süden zu bieten


Im Süden Deutschlands, in Bayern, befindet sich für Druckinteressierte das Druckzentrum Passau (29). Der wohl modernste und innovativste Dienstleister im Bereich des Zeitungsdrucks bietet modernste Druckmaschinen und ein beinahe unerreichtes Druckvolumen. Wer die Möglichkeit hat, sollte der Druckerei einen Besuch abstatten.

 

Auf der Museumsinsel in München steht das Deutsche Museum München (17), welches sich in einer Abteilung ganz der Buchkunst und dem Buchdruck widmet. Dank verschiedenster Exponate und einer spannenden Präsentation bietet dieses Museum für Groß und Klein einen spannenden und lehrreichen Besuch.

 

Wenn es ein wenig moderner sein darf, dann sollte der Besuch des Computermuseums in München (4) in Betracht gezogen werden. Besonders interessant ist hierbei natürlich die Ausstellung im Bereich Computerzubehör, da hier auch die verschiedensten Drucker betrachtet werden können. Dieser historische Abriss ermöglicht einen Blick auf die Geschichte des Drucks und vor allem des Heimdrucks im Laufe der letzten Jahrzehnte.

Deutschland – ein Paradies für Druckerfreunde

Wie zu sehen ist, sind in beinahe ganz Deutschland lohnende Ziele rund um die Papierherstellung und Druckkunst zu finden. Dank bester Exponate und einer oftmals spannenden Aufmachung wissen die meisten der hier präsentierten Museen sowohl Eltern, als auch Kinder zu begeistern und zu informieren.


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