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Toner entfernen - Vorsicht ist geboten

Toner entfernen


Schon die Zusammensetzung des feinen Toner-Pulvers, das in Laser-Druckern und -Kopierern verwendet wird, zeigt die Problematik auf: Neben den Farbpigmenten und Metalloxiden werden auch Harze beigemischt, die natürlich temperaturempfindlich sind. Es empfiehlt sich also nicht nur ein kühler Kopf, sondern es sollten zunächst Wärme und Wasser bei der Behandlung von Tonerflecken vermieden werden - das Harz kann sich nämlich verflüssigen und den Tonerfleck verewigen.


Erwärmung von Toner vermeiden - Pulver ausschütteln


Unabhängig davon, von welcher Oberfläche das Toner-Pulver entfernt werden soll, erfordert das beigefügte Harz eine besondere Vorgehensweise: Es sichert die gewünschte Fixierung auf dem Papier, weil es sich bei Wärme verflüssigt und durch die anschließende Abkühlung in der vorgegebenen Form verfestigt - dauerhaft.

Warmes Wasser ist also keine Option, damit würde das Toner-Pulver nachhaltig fixiert. Selbst das Händewaschen mit warmem Wasser muss vermieden werden, die sich öffnenden Poren ermöglichen es nämlich den winzigen Farbpartikeln, so richtig in die Haut einzudringen. Diese Verfärbungen bleiben über Tage erhalten, die Verbindung mit der Haut ist sehr hartnäckig.


Als erste Maßnahme empfiehlt sich also das vorsichtige Ausschütteln der beschmutzten Flächen, wobei der Toner in einem Müllbeutel gesammelt werden sollte. Es ist aber Vorsicht geboten, da der Feinstaub weder eingeatmet noch durch heftige Bewegungen verbreitet werden sollte. Kaltes Wasser ist nicht nur für Hände ideal, auch Textilien sollten nach einer Tonerverschmutzung ausschließlich kalt gewaschen werden.


Spezielle Staubsauger und elektrostatische Toner-Tücher


Genau diese Staubpartikel sind auch die Ursache dafür, dass ein herkömmlicher Haushaltsstaubsauger kein probates Mittel für die Entfernung von Toner-Pulver darstellt: Die im Gerät enthaltenen Filter und Staubbeutel reichen nicht aus, um den Feinstaub zuverlässig einzufangen. Spezielle Toner-Staubsauger sind nicht nur handlich, so dass sie auch zur Reinigung der Drucker oder Kopierer genutzt werden können, sie verfügen auch über Feinstaubfilter.

Eine weitere Möglichkeit sind spezielle Toner-Tücher, die sich die im Toner-Pulver enthaltenen elektrostatisch geladenen Metalloxide zunutze machen. Im Ernstfall tut es aber auch ein Briefumschlag oder eine Blatt Papier, mit dem sich das Pulver zumindest grob vom Boden, dem Schreibtisch oder dem Polster entfernen lässt. Die Rückstände können mit einem Klebestreifen, der vorsichtig und ohne Druck aufzubringen ist, aufgefangen werden. Ein Fleckenentferner, wie beispielsweise diese speziellen Stifte für Filzstift- oder Kugelschreiberflecken, empfiehlt sich zur Vorbehandlung von Textilien ebenso wie Shampoo, bevor sich ein Kaltwaschgang anschließt.


Gute Erfolge lassen sich mit acetonhaltigem Nagellackentferner erzielen, um beispielsweise vorsichtig mit einem Mikrofasertuch Toner-Flecken aus einem Teppich zu entfernen. Wichtig ist bei allen Reinigungsmethoden: Reiben oder Rubbeln fördern das Eindringen der feinen Partikel in die Fasern - vorsichtiges Tupfen ist die clevere Alternative.


Hitze vermeiden


Das sehr feine Toner-Pulver ist mit Vorsicht zu behandeln, wenn es versehentlich verschüttet wird. Jede Erwärmung ist strikt zu vermeiden, um die Harze nicht zum Schmelzen zu bringen. Zunächst sollte das überschüssige Pulver behutsam aufgesammelt werden, allerdings eignet sich ein Haushaltsstaubsauger in keinem Fall.

Spezielle Toner-Staubsauger, elektrostatische Tücher oder auch ein Briefumschlag können für die Grobreinigung zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass die Staubpartikel nicht zusätzlich verteilt oder eingeatmet werden. Darüber hinaus sollte kalt gewaschen oder ein acetonhaltiger Nagellackentferner benutzt werden, um Rückstände zu beseitigen.


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