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Nachhaltig Drucken – Grün bezieht sich nicht nur auf den Farbkreis!

Nachhaltigkeit – das Buzzword des 21. Jahrhunderts. Drucker, Kopierer oder Multifunktionsgeräte stellen jedoch oftmals wahre Stromfresser dar. In manchen Fällen enthalten sie sogar umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe. Um die Gesundheits- und Umweltrisiken so gering wie möglich zu halten, empfiehlt es sich auch bei der Druckerwahl zweimal hinzuschauen. Tintenstrahldrucker beispielsweise verbrauchen im Vergleich zu Laserdruckern nicht nur deutlich weniger Strom, sondern enthalten in Bezug auf die Patronen auch weniger Schadstoffe. Doch nicht nur mit der Wahl des Druckers, lässt sich etwas für die Umwelt tun. Auch Papier- und Farbwahl entscheiden darüber, wie umweltfreundlich man letztendlich druckt.

Druckerfarbe

Wo handelsübliche Farben auf Mineralölbasis hergestellt werden, basieren Biofarben hingegen auf pflanzlichen Ölen. Meistens werden hierbei Lein- oder Sojaöl verwendet, sowie Harze auf pflanzlicher Basis. In der Regel handelt es sich hierbei um Kolophoniumharz, welches aus Baumharz gewonnen wird, oder um Alkydharz. Hinzu kommt, dass anstelle von künstlichen Pigmenten bei Biofarben nur organische Pigmente zum Einsatz kommen. Diese haben den Vorteil, dass sie auf der Basis nachwachsender Rohstoffe erzeugt werden und so auch langfristig die Umwelt schonen. Gefertigt und kontrolliert werden die Biofarben dabei nach den DIN ISO 12647-2 Richtlinien.

Druckerpapier

Nicht nur die Farbe spielt in punkto Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Auch das, worauf die Farbe letztendlich landet, ist alles andere als nebensächlich. Das für Papier Bäume abgeholzt werden müssen, ist klar. Allerdings kann Recycling-Papier eine erneute Baumfällung verhindern, da die Papiergewinnung mithilfe von Altpapier erfolgt. Qualitativ steht das Ökopapier seiner blättrigen Verwandtschaft in nichts nach und schont gleichzeitig den Baumbestand. Qualitativ hochwertiges und umweltfreundliches Recycling-Papier lässt sich dabei an den Zertifikaten von FSC und dem Blauen Engel erkennen. Bei dem Blauen Engel handelt es sich um ein Umweltzeichen der Bundesregierung zum Schutz von Mensch und Umwelt, welches sich seit mehr als 35 Jahren als Kompass für umweltfreundliche Produkte bewährt hat.

Strom sparen beim Drucken

Tintenstrahldrucker verbrauchen im Vergleich zu Laserdruckern deutlich weniger Strom. Doch auch die Art und Weise mit der der Strom bezogen wird, sollte bedacht werden. Zu Biofarben und zertifiziertem Recycling-Papier greifen und gleichzeitig mit Atom-Strom drucken? Irgendwie geht das nicht zusammen. Um klimaneutral zu drucken, ist es sinnvoll, auf erneuerbare Energien, wie beispielsweise auf Wind-, Wasserkraft oder Solarenergie zu setzen.

Fazit

Entscheidend für einen nachhaltigen und umweltfreundlichen Druck ist das Gesamtpaket. Biofarben oder Ökopapier sind schon der erste Schritt in die richtige Richtung, machen für sich allein genommen jedoch noch keinen umweltfreundlichen Druck aus. Ein geschultes Bewusstsein für unsere Umwelt, sowie ein genauer Blick auf genutzte Ressourcen, lohnen sich also, wenn man viel Wert auf einen wirklich nachhaltigen Druckprozess legt.



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