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Druckertinte entfernen - je schneller, desto besser

Die Chancen auf ein rückstandsloses Entfernen von ausgelaufener Druckertinte sind durchaus vorhanden, aber sie hängen zum einen von der Art der Tinte und zum anderen von der Geschwindigkeit ab. Ist pigmentierte Tinte schon hartnäckig, stellt die farbstoffbasierte eine noch größere Herausforderung dar. Sind die Tintenflecke einmal eingetrocknet, werden die Aussichten auf Erfolg noch kleiner. Natürlich spielt die Oberfläche, die verschmutzt wird, eine wichtige Rolle - im Folgenden findet ihr dazu wichtige Tipps.

Haut und Kleidung - die besten Mittel gegen Druckertinte


Es passiert schnell, dass beim Wechsel der Tintenpatronen ein Rückstand ausläuft und hässliche Spuren hinterlässt. Die Hände sind am häufigsten betroffen, denn unsere Haut saugt die Tinte geradezu auf - Farbpartikel können sich regelrecht festsetzen. Auch der gewohnte Griff zu Wasser und Seife wird sich nicht unbedingt als hilfreich erweisen. Waschmittel und eine Handbürste haben sich regelmäßig ebenso bewährt wie Geschirrspülreiniger oder ein kräftiges Reinigungsspray. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, diese Mittel beinhalten durchaus ätzende Stoffe - eine Handcreme im Nachgang ist angebracht.
 

Wurden allerdings Textilien in Mitleidenschaft gezogen, muss es wirklich schnell gehen: Das Kleidungsstück sollte sofort in lauwarmem Wasser eingeweicht werden - ist der Fleck einmal eingetrocknet, wird die Rettung umso schwerer. Wenn du den Fleck vorsichtig mit einer Bürste bearbeitest und danach in die Waschmaschine gibst, erhöhen sich die Chancen, falls das Gewebe dies zulässt. Gangbare Alternativen sind die bewährten Fleckenmittel, die vor dem Waschgang direkt aufgetragen werden. Es gibt auch gute Erfahrungen mit Salz, mit dem die Stelle vor dem Waschen dick bestreut wird.

Tintenflecken auf Möbeln, Polstern und Teppichen


Hier ist die Geschwindigkeit ebenfalls das oberste Gebot: Kann die Tinte in die Holzfasern eindringen, reduzieren sich die Chancen auf Erfolg erheblich. Ein weiches Tuch empfiehlt sich zum Aufnehmen der Flüssigkeit, um dann mit einem Allzweckreiniger die Rückstände sorgfältig zu entfernen. Ist die Tinte aber bereits eingetrocknet und eingezogen, bleiben dir, vor allem bei Echtholzmöbeln, nur noch die radikalen Mittel: Abschleifen und neu versiegeln.
 

Polster und Teppiche stellen ebenfalls große Herausforderungen dar, sie können nur eingeschränkt von Tintenflecken befreit werden: Lassen sie sich grundsätzlich waschen, gehst du wie bei den Textilien vor. Ansonsten sprühst du die Stellen zunächst mit Haarspray ein, bevor du eine Essiglösung benutzt, um den Fleck vorsichtig heraus zu reiben. Diese Widerstandsfähigkeit ist nicht zuletzt dem Qualitätsanspruch geschuldet, schließlich soll das Druckergebnis dauerhaft überzeugen. Ein sorgsamer Umgang mit den Druckerpatronen empfiehlt sich also in jedem Fall.

Zum Wechsel der Tintenpatronen solltest du die Arbeitsfläche schützen. Nutze einfach etwas Plastikfolie oder eine dicke Zeitung als Unterlage. Um schlechte Erfahrungen zu vermeiden, helfen dünne Gummihandschuhe weiter. Selbst in leeren Druckerpatronen befindet sich nämlich immer eine Restmenge an Tinte - halte sie also senkrecht und gebe die entfernten Patronen in einen wasserdichten Behälter. Bevor du die neue einsetzt, ist der Siegelstreifen zu entfernen - damit steigt das Risiko auf Tintenflecken. Sammele am besten die leeren Gehäuse in einem sicheren Behältnis, um die Patronen entweder an den Hersteller zurückzusenden oder dem Recycling zuführen zu können. Vorsicht ist hier das beste Rezept, um lästige Flecken zu vermeiden. 


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