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Drucken mit Lebensmittelfarbe

Um mit essbarer Tinte drucken zu können, müssen zunächst einige Vorkehrungen getroffen werden. Benötigtes Material sind neben den mit Lebensmittelfarbe gefüllten Druckerpatronen essbares Papier, wie beispielsweise Oblaten, Fondantpapier, Zuckerfolien oder normales Esspapier.

Mit Lebensmittelfarben drucken - Vorkehrungen

Um eure Gesundheit nicht zu gefährden, solltet ihr vorab euren Drucker gründlich reinigen. Bestückt hierzu am besten euren Drucker mit Reinigungspatronen. Diese werden dazu benötigt, um die Düsen und Kanäle eures Druckers ordentlich durchzuspülen und so bestmöglich zu reinigen. Hierbei werden die Rückstände der normalen Druckerpatronen entfernt, da herkömmliche Druckertinte selbstverständlich nicht zum Verzehr geeignet ist. Wenn ihr ganz und gar auf Nummer sichergehen wollt, kauft euch einen neuen Druckerkopf, den ihr dann ausschließlich für den Druck mit essbarer Tinte verwendet. Wenn ihr später wieder mit herkömmlichen Druckerpatronen drucken wollt, tauscht den Druckkopf einfach wieder durch euren alten Druckkopf aus.

Der Drucker

Nicht mit jedem Drucker könnt ihr euren Kuchen dekorativ verschönern. Haltet daher nach Druckern Ausschau, für die auch mit Lebensmittelfarbe gefüllte Patronen erhältlich sind.  Eine explizite Kennzeichnung gibt es oftmals nicht, weswegen sich die Zubehörsuche gut dafür eignet. Besonders Drucker von Canon und Epson eignen sich meistens für den Druck mit Lebensmittelfarbe.

Bedruckbares Esspapier

Um das frisch bedruckte Esspapier bestmöglich anzubringen, empfiehlt sich ein glatt gestrichener und meist trockener Untergrund. Dem Motiv solltet ihr zunächst etwas Zeit zum trocknen lassen und es nicht zu früh auf den Kuchen oder die Torte legen. Dies gilt erst recht, wenn der Untergrund eher feucht ist, da sonst die Farbe drohen könnte zu verlaufen.

Aber auch trockene Untergründe können verwendet werden, wenn man nur zum richtigen Esspapier greift. Hierfür eignet sich beispielsweise Dekorpapier. Dabei handelt es sich um sehr dünnes Stärkepapier, das auch für feuchte, aber nicht zu nasse Böden geeignet ist. Oblaten hingegen sollten nur für trockene Unterlagen, wie beispielsweise bei Keksen verwendet werden. Fondantpapier, Frosting Sheets und Zuckerfolien eignen sich ebenfalls als essbare Druckunterlagen.

Lebensmittelfarbe drucken mit dem heimischen Drucker

Nachdem ihr den Drucker mithilfe der Reinigungspatronen gesäubert oder den neuen Druckerkopf eingesetzt habt, könnt ihr auch schon die mit Lebensmittelfarbe gefüllten Patronen einsetzen. Wählt danach am Computer das Motiv aus, welches ihr auf das Esspapier drucken wollt. Legt anschließend das bedruckbare Esspapier in den Papiereinzug eures Druckers ein. Startet dann ganz normal den Druckvorgang wie sonst auch. Schon wird das Esspapier mit eurem Motiv bedruckt und ist dank der Lebensmittelfarbe gefahrlos essbar. Das bedruckte Esspapier kann nun als dekoratives Highlight auf Kuchen oder Torten verwendet werden. Falls ihr mehrere Seiten Esspapier mit Lebensmittelfarbe bedruckt, solltet ihr danach erneut eine Reinigungspatrone verwenden, da zurückgebliebene Zuckerreste euren Drucken unter Umständen verkleben könnten. Um später wieder Druckaufträge mit normaler Tinte durchzuführen, wechselt einfach wieder die Farbpatronen aus. Im besten Falle wechselt ihr auch den Druckkopf (diese findet ihr auch bei uns im Shop), falls ihr euch für den Lebensmitteldruck einen zweiten angeschafft habt.



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