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Datensicherung – richtiges Vorgehen

Die Datensicherung ist heute ein sehr wichtiges Thema. Dazu gehört nicht nur das einfache Abspeichern, sondern auch der richtige Schutz vor äußeren Faktoren. Oftmals wird unterschätzt, dass Gefahren aus dem Internet auflaufen können. „Ach, mich trifft das schon nicht.“ – Wer denkt das nicht oftmals? Es trifft ja immer nur die anderen. Um sicher zu gehen, dass eure Daten richtig geschützt sind, haben wir euch eine Liste mit hilfreichen Tipps zusammengestellt.

1. Regelmäßige Datensicherung

Damit eure mühsam erstellen Daten nicht beim nächsten Computerabsturz verloren gehen, solltet ihr euch angewöhnen eure Textdokumente oder andere immer zwischendurch abzuspeichern. Besonders, wenn ihr seitenlange Texte verfassen müsst, ist es ärgerlich, wenn das Programm abstürzt und eure Daten verloren gehen. 

Es reicht jedoch nicht aus eure Daten nur auf der internen Festplatte abzuspeichern. Damit ihr sicherstellen könnt, dass eure Daten auch gesichert sind, falls euer PC mal kaputt geht, solltet ihr wichtige Daten auch immer noch auf einer externen Festplatte, einem USB-Stick oder einer CD abspeichern. Zu empfehlen ist es Daten immer auch extern abzuspeichern, wenn große Änderungen vorgenommen wurden.

2. Daten verschlüsselt verschicken

Solltet ihr geschäftlich Dokumente verschicken, dann sollten diese nicht frei zugänglich versandt werden. Hier bietet sich immer einer Verschlüsselung an. Es gibt verschiedene Verschlüsselungsverfahren, die ihr nutzen könnt. Am besten macht ihr euch im Netz darüber schlau welches das für euch am geeignetsten ist. Die Verschlüsselung sorgt dafür, dass Buchstaben in Texten so sehr durcheinander gewürfelt werden, dass man sie nicht mehr entschlüsseln kann. Durch den richtigen Schlüssel kann der Text jedoch wieder dargestellt werden.

3. Sichere Passwörter generieren

Wichtig bei Passwörtern ist es nicht überall dieselben zu verwenden. Auch sollten Passwörter nicht aus den Namen von Angehörigen, Haustieren oder Geburtsdaten etc. generiert werden. Am sinnvollsten sind immer Passwörter in denen zufällig Zahlen, Zeichen und Buchstaben in klein und groß aneinander gereiht werden. Um sich die vielen unterschiedlichen Passwörter zu merken ist es sinnvoll eine verschlüsselte Datei auf dem Rechner anzulegen, aus der man die verschiedenen Passwörter bei Bedarf kopieren kann. Auch sollten Passwörter alle drei Monate geändert werden.

4. Richtiges Löschen von Daten

Löschen von Daten hört sich simpel und einfach an. Die Datei einfach in den Papierkorb schieben und weg ist sie. Aber weit gefehlt. Dateien, die nur in den Papierkorb verschoben werden, können schnell wiederhergestellt werden. Besonders, wenn man seinen Rechner verkauft kann das unangenehm werden. Hierfür gibt es spezielle Programme, die eure Daten restlos löschen. Diese Programme überschreiben die Festplatte bis zu vier Mal, und dann sind die Inhalte wirklich gelöscht.

5. Die richtige Sicherheitssoftware einsetzen

Wichtig ist es seinen Rechner mit Sicherheitssoftware zu schützen. Außerdem muss gewährleistet sein, dass die Software immer auf dem neusten Stand ist. Besonders, wenn der Rechner Zugang zum Internet hat, ist eine Sicherheitssoftware unerlässlich. Durch die Software werden Angriffe unerwünschter Natur abgewandt und der Zugriff von Außerhalb verhindert. Auch werden Viren und Trojaner erkannt und können vom Rechner verbannt werden. Veraltete Programme sind den neusten Techniken des Webs nicht gewachsen. Achtet also wirklich immer darauf eure Software auf dem neusten Stand zu halten.

6. Sicher E-Mails verschicken

Werden E-Mails geschrieben, die vertrauliche Inhalte wie Bankdaten etc. enthalten, sollte die Nachricht immer verschlüsselt werden. Nur dann kann gewährleistet werden, dass die Daten nur von denen gelesen werden kann, die sie auch lesen sollen. Da eine E-Mail auf dem Weg zum Empfänger viele unterschiedliche Server passiert, können Nachrichten abgefangen, gelesen und verändert werden. Ein weiterer Sicherheitsfaktor, neben der Verschlüsselung, ist die elektronische Signatur. Dadurch wird sichergestellt, dass die Nachricht vom Absender stammt und unverändert beim Empfänger ankommt. Auch eine Lesebestätigung unterstützt den sicheren E-Mail-Verkehr.

7. Persönliche Daten im Netz

Bevor persönliche Daten im Netz abgegeben werden, sollte man sich immer sicher sein, dass der Anbieter seriös ist und die geforderten Daten auch wirklich benötigt. Oftmals werden mehr Daten verlangt als nötig und für verschiedene Werbezwecke missbraucht. Man sollte sich jedoch immer bewusst sein, wenn man seine Daten einmal im Netz weitergibt, dass sie dort für eine lange Zeit gespeichert werden. Dadurch können sich Personen durch geheime Suchmaschinen über andere Personen informieren und ein Profil erstellen.


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