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Büro-Knigge: Richtiges Verhalten im Büro - 1/2

Büro Knigge

Viele Arbeitnehmer sind sich unsicher wie sie sich auf der Arbeit verhalten sollen. „Sage ich etwas, ist es dann angebracht? Sage ich nichts, ist es dann die richtige Entscheidung?“ In vielen Angelegenheiten ist es auch gar nicht so einfach zu entscheiden was richtig oder falsch ist. Um euch die Unsicherheit zu nehmen, haben wir einige Punkte für euch zusammengestellt, die ihr im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten im Büro zu beachten habt. Heute erwarten euch die ersten 10 nützlichen Tipps.


1. Sei ein Teamplayer

Ein wichtiger Punkt unter Kollegen ist die Fairness. Niemals sollte man einen Kollegen ins offene Messer laufen lassen, wenn man weiß, dass ihn beispielsweise ein unangenehmes Gespräch mit dem Vorgesetzten erwartet. Auch das Thema lästern wird in vielen Unternehmen groß geschrieben. Dieses sollte aber zwingend unterlassen werden, denn zwischen lästern und mobben befindet sich nur ein dünner Grad, der schnell überschritten werden kann.


2. Pünktlich und zuverlässig

Kommt ein Mitarbeiter ständig zu spät und schafft dadurch seine Aufgaben nicht und hält es auch nicht für nötig mal ein Stündchen länger zu machen, damit ein Projekt abgeschlossen werden kann, dann nervt das nicht nur den Chef, sondern auch die anderen Kollegen. Auch sollte man seine eigenen Fähigkeiten und Kapazitäten richtig einschätzen. Hat man wirklich viel zu tun, dann sollte man nicht noch mehr Aufgaben annehmen. Niemand wird sich aufregen, wenn man mal „Nein“ sagt. Lieber so, als dass der Kollege Ewigkeiten auf ein Ergebnis warten muss. Außerdem hinterlässt es einen schlechten Eindruck, wenn man ständig darüber nörgelt, dass man so viel zu tun hat. Schätzt euch also immer selbst gut ein und überschätzt euch nicht. Das schadet euch, den Kollegen und schließlich auch dem Unternehmen.


3. Zu warm? Zu kalt?

Dies ist ein beliebtes Streitthema zwischen weiblichen und männlichen Kollegen. Männern ist oftmals sehr warm und die Frauen frieren. Wird nun das Fenster geöffnet oder die Heizung aufgedreht? Eine wirkliche Lösung gibt es für dieses Thema leider nicht. Aber man sollte keinesfalls einfach das Fenster aufreißen oder die Heizung hochdrehen ohne vorher mit seinen Kollegen gesprochen zu haben. Wichtig ist also, einfach über die Problematik sprechen und sich einigen.


4. Duzen oder siezen?

Neuanfang in einem Unternehmen und man wird von Unsicherheit geplagt. „Sieze ich meine Kollegen oder duze ich einfach?“ Das ist eine schwierige Frage. Aber zu Beginn kann man nichts falsch machen, wenn man die neuen Arbeitskollegen mit Sie anspricht. Bietet einem der Gegenüber von sich aus das Du an, so kann es gerne angenommen werden. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass heute längst nicht mehr das Alter über das Du oder Sie entscheidet. Jetzt entscheidet die Position des Kollegen darüber, ob das Du oder Sie angebracht ist. Steht jemand höher in der Hierarchie als man selbst, so ist das Sie immer angebracht.


5. Essen am Schreibtisch


Essen am Schreibtisch ist auch immer wieder ein Streitthema. Obst am Platz zu essen ist kein Problem, aber wenn in der Mittagspause der Döner am Schreibtisch verspeist wird, dann kann das schon ekelige Gerüche im Büro verbreiten. Das Mittagessen sollte also immer im Pausenraum zu sich genommen werden, um die Nasen der Kollegen zu schonen.


6. Er zieht an…

Die Herren der Schöpfung haben es bei der Kleiderwahl erheblich einfacher als die Frauen. Wichtig ist ein gepflegtes Auftreten. Das heißt nicht zwingend, dass ein Anzug getragen werden muss. Schon ein Polo-Shirt vermittelt einen gepflegten Eindruck, wenn es zu einer Jeans getragen wird. Vermeiden sollten die Herren jedoch Jeans mit Löchern, auch wenn diese modisch angesagt sind. Nicht jeder Arbeitgeber und auch Kunde, mag ein behaartes Männerbein sehen. Sollte es auch nur ein T-Shirt sein, dann sollte darauf geachtet werden, dass dieses gebügelt ist. Ein zerknittertes Outfit signalisiert dem Chef und Kollegen unter Umständen, dass es einem egal ist, wie man auf sie wirkt.


7. Sie zieht an…

Die weiblichen Kollegen sollten sich weites gehend an den Business-Look halten. Kleidet sie sich auf der Arbeit zu sexy, kann schnell der Eindruck entstehen, dass sie mit ihren weiblichen Reizen den Karriereweg nach oben bestreitet. Jedoch darf die Frau von heute gerne auch knallige Farben im Büro tragen. Aber auch einfarbige Kleidung kann einen seriösen Eindruck hinterlassen. Stilberater raten zusätzlich noch zu einem dezenten Make-up, da der Look sonst zu legere wirken kann.


8. Handy am Arbeitsplatz

Solange die privaten Telefonate im Büro keine Überhand nehmen, ist es vollkommen okay, wenn mal das eine oder andere Gespräch geführt wird. Jedoch sollte das Handy immer auf lautlos stehen. Schon der Vibrationsalarm kann die Kollegen stören und falls der Ton doch mal ausversehen eingeschaltet sein sollte, spielt die Musik doch den Ton. Ein Heavy-Metal oder Bibi Blocksberg Song verrät doch sehr viel über die eigene Persönlichkeit und kann oftmals falsch interpretiert werden.


9. Ladies First war einmal

Heute müssen nicht nur noch die Männer höflich sein, auch die Damen dürfen Türen aufhalten, wenn die Herren die Arme voll haben. Jedoch kommen die Kavaliergesten auch heute noch sehr gut bei den Kolleginnen an.


10. Kollegen bei Facebook adden

Sollte man die Freundschaftsanfrage bei Facebook annehmen oder nicht? Das bleibt weiter jedem selbst überlassen. Möchte man jedoch keine privaten Inhalte mit den Kollegen teilen, darf die Anfrage ohne schlechtes Gewissen abgelehnt werden und vielleicht anbieten sich in anderen Netzwerken, wie beispielsweise Xing zu verlinken. So bleiben die Beziehungen privat und geschäftlich bewahrt. Sollte man jedoch ein freundschaftliches Verhältnis zu seinen Kollegen haben, darf man sie gerne auch bei Facebook zur Freundesliste hinzufügen. Beachtet aber, solltet ihr euren Vorgesetzten in sozialen Netzwerken in der Freundesliste aufnehmen, denkt immer daran, dass dieser nun auch alles lesen kann, was ihr mit euren Freunden teilt. Solltet ihr mal schlecht über die Arbeit reden, weil der Tag mal unangenehm war, so kann auch euer Vorgesetzter lesen was ihr geschrieben habt.



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